Zuchtphilosophie

 

Die Vererbung bei Alpakas ist sehr vielfältig. Das macht Zucht gerade für Züchter mit einer kleinen Herde aufregend, aber auch nervenaufreibend: Je weniger Zuchtstuten, desto wichtiger das die Verpaarungen 'passen' und nach etwa 11 Monaten ein gesundes kräftiges WunschCria geboren wird. Nimmt die Stute gut auf, bleibt sie tragend, welche Farbe hat das Cria und welche Qualität? Wir möchten eine gezielt Verbesserung erreichen, indem wir Stuten mit gefestigten Merkmalen (zB Feinheit/Regelmäßigkeit/Crimp) mit Hengsten verpaaren, die Qualitäten vererben welche die Stärken des Muttertiers ergänzen (zB Typ/Dichte/Organisation).

Qualität
Jeder Züchter setzt seine eigenen Schwerpunkte. Wir möchten in erster Linie: Ein kompaktes, gut bewolltes Tier, mit einer Faser die eine hohe Verarbeitungsqualität mitbringt: feine, regelmäßige & glänzende Faser lässt mein Filzerinnen-Herz höherschlagen, und davon dann gerne besonders viel ;)  
Farbe
Aus der Vielfalt der natürlichen Alpakafarben haben wir die Schattenfarben ausgewählt: Sattes Schwarz, dunkles Schokobraun und deren Roan-Varianten Grau und Rosagrau.

Fruchtbarkeit
Eine wunderschöne Stute, die nur sporadisch aufnimmt ist genauso frustrierend wie ein Deckhengst mit einer schlechten ‚Trefferquote’. Deshalb ist auch die Kontinuität in der Fruchtbarkeit für uns ein wichtiges Zuchtkriterium.